Was zu lange währt …

Zeit für ein kleines Update zu den letzten Monaten. Nach einem Artzgespräch im Psychotraumazentrum beantragte ich am 22.05.2017 einen Wechsel meines behandelnden Allgemeinmediziners. Am 19.10.2017 erhielt ich dann auch Nachfrage die Bestätigung, dass der Wechsel erfolgen kann.

Dafür brauchte es „nur“ folgende Beteiligte (in Order of Appearance):
– Facharzt Psychotraumazentrum
– Wehrbeauftragter des deutschen Bundestages
– Beauftragter General für Einsatzschädigungen im BMVg
– ein Bundestagsabgeordnetenbüro
– Leiter SanUstgZentrum Berlin

Dieser Wechsel wurde mir 2016 zunächst verwährt. 2017 gab es einiges an Chaos. Hauptsächlich dadurch, dass aus dem SanVersZentrum Wedding keine konsistente Kommunikation erfolgte. Auf meinen formlosen Antrag per eMail wurde mir zunächst suggeriert, der Wechsel könne problemlos erfolgen.
Es gab weder eine Mitteilung über ein vorgesehenes Prozedere („Stellen Sie Antrag bei …“), noch über die einzelnen Zwischenschritte, die scheiterten, weil ich mich an dieses mir unbekannte Prozedere nicht halten konnte.

Nun ist – 5 Monate nach Antragsstellung und 3 Monate später, als von mir eigentlich beabsichtigt – endlich wieder eine routinemäßige ärztliche Versorgung gegeben. Neben Zahnarzt steht auch der jährliche allgemeine Checkup sowie die Krebsvorsorgeuntersuchung in den nächsten Wochen auf dem Plan.

In der Bearbeitung beim Wehrbeauftragten ist derweil weiterhin die Beschwerde gegen den Leiter des SanVersZentrums Berlin Wedding und dessen „Behandlung“ im November 2016, sowie die Verschriftlichung derselbigen mit Aussagen, die mich als unkooperativ und nicht behandlungswillig erscheinen lassen.

Weitere Behandlungsweg

Damit sind nun endlich auch weitere Schritte bei der PTBS-Behandlung möglich. Neben einer Kur, die ab Januar / Februar 2018 geplant ist, ist auch eine Traumatherapie ab März angesetzt. Diese muss ich nicht zwingend im Bundeswehrumfeld durchführen, wie mir im Psychotraumazentrum erläutert wurde.

Ich habe in vorherigen Beiträgen immer wieder versucht, all diesen Schikanen mit Humor zu begegnen, die sich aus dem Wechsel des SanVersZentrums ergeben haben. Das ändert aber nichts an den Folgen, die diese Art von Schikane auf mich haben. Es ist Zersetzung, die durch Bürokratie, Hierarchie und mangelnde Kommunikation betrieben wird.

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